Interview mit Herrn Michael Hartl, Fa. Seele

1. Welche Produkte erfordern die Bearbeitung mittels KUHLMEYER PZM und FF?

Herr Hartl: In unserem Werk hier in Pilsen verarbeiten wir, ferritische, austenitische und Duplexstähle auch in höher festen Qualitäten.

Der KUHLMEYER FASENFIX wird dabei genutzt um eine perfekte Schweißnahtkante vorzubereiten. Wir haben uns für die FF entschieden, da wir im Vergleich zum konventionellen Fräsen deutlich geringere Betriebskosten haben. Für uns als Seele reicht die einseitige Fasenbearbeitung aus. Aus diesem Grunde haben wir uns nicht für eine KUHLMEYER UKF entschieden um das Invest möglichst gering zu halten. Falls wir dann doch eine beidseitige Fase benötigen, wird das Blech gewendet.

Die gelieferte PZM wird bei uns zur Bearbeitung von Oberflächen eingesetzt. Hier geht es für uns um eine homogene Oberflächenstruktur, die der bestellten Rauheit entspricht. Da fordern unsere Kunden schon ein recht individuelles Design ein, das wir mittels der PZM tadellos umsetzen können.

Wie man hier auf dem Bild erkennen kann haben wir die gewünschte Oberfläche im Hinblick auf Rauheit und Strichrichtung in Perfektion auf der PZM meistern können. Das nächste Großbauteil, es handelt sich hier um Portalstützen für eine „Shopping Mall“ in Südostasien, ist bereits aufgespannt. Die Anforderung an eine einheitlich geschliffene Oberfläche dieser Größe kann man einfach nicht prozesssicher mit herkömmlichen Schleifverfahren herstellen.

2. Wie liegen die Bearbeitungszeiten von früher zu heute?

Herr Hartl: Die Frage kann ich Ihnen leider noch nicht im Detail beantworten, da die Maschinen erst seit einigen Wochen bei uns im Einsatz sind. Es kristallisiert sich jedoch heraus, dass wir für den Oberflächenschliff sicherlich mehr als 60% Zeitersparnis erzielen.

Für die Fasenvorbereitung liegen wir geschätzt bei ca. 40-50% Verbesserung.

3. Hat sich die Qualität von heute zu früher verändert?

Herr Hartl: Nun das war eigentlich der Hauptbeweggrund für uns in die KUHLMEYER Maschinen zu investieren. Unsere Endkunden finden Sie verstreut über die gesamte Erde, da können wir es uns einfach nicht erlauben qualitativ Kompromisse einzugehen. Dazu fällt mir ein sehr passendes Stichwort ein: "Risikominimierung"!

4. Gab es weitere Gründe sich für Kuhlmeyer zu entscheiden?

Herr Hartl: Im Hinblick auf Produktqualität wollten wir keine Experimente machen. Wir haben in unserem Stammwerk seit mehr als 5 Jahren eine KUHLMEYER ZBS im Einsatz, die „Tag ein Tag aus“ ihren Job macht.

Wie bereits vorher angedeutet, liefern wir in die ganze Welt. Mit unseren Produkten sind wir Weltmarktführer und Sie können sich sicherlich vorstellen, dass  wir diese Position behaupten wollen! Mit der KUHLMEYER PZM haben wir für uns ein Alleinstellungsmerkmal geschaffen, da wir nun das einzige Unternehmen sind, welches in der Lage ist, derartige Großbauteile aus Edelstahl kundengerecht zu liefern.

In unserer Überlegung spielten auch noch einige weitere Aspekte eine Rolle wie: Ergonomie und Zuverlässigkeit.

Hier ist zu erwähnen, dass unsere Mitarbeiter nun einem deutlich geringeren Belastungskollektiv ausgesetzt sind. Zu unterscheiden ist hierbei die ehemals körperliche Belastung, aber auch die gesamte gesundheitliche Belastung, da ein Grossteil der Stäube nunmehr durch die Absaugungen aufgefangen wird und somit für ein insgesamt besseres Raumklima sorgt.

Vielen Dank für das Interview. Weiterhin viel Erfolg für Ihr Unternehmen.

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